Logbuch / Eintrag 1
Jetzt sind wir schon drei Tage im Orbit dieses Planeten. Unser erstes fremdes Sonnensystem; fremd ja, aber auch doch vertraut. Es hieß bei unserem Start: Schaut hin, lernt, beobachtet, und wenn die Zeit gereift ist, nehmt Kontakt auf.
Kontakt zu wem, haben wir uns gefragt. Lange haben wir vorher diskutiert, darüber ob es überhaupt Leben geben würde, ob es eine Spezies geben würde, mit den wir Kontakt aufnehmen können und auch wollen! Einige hatten Angst unseren Göttern zu begegnen, einige unseren Ebenbildern. Doch keiner von uns hat sich vorstellen können, dass es vielleicht nicht so einfach ist, die dominierende Spezies überhaupt zu finden! … » » mehr

Erledigen auch Sie Ihre Bankgeschäfte Online?
Kaufen Sie Ihre Bahnfahrkarten am Automaten oder im Internet?
Ihre Bücher bei Amazon, Ihren neuen Ramsch bei ebay?
Lesen Sie Weblogs wie diese und kommentieren fleissig online?

Und Sie haben das seltsame Gefühl, dass die Welt einsamer wird? Nicht möglich … … » » mehr

Ich kann mich noch erinnern, als ob es gestern gewesen wäre: “Schreibe eine kurze Geschichte deiner Wahl.” So war die Aufgabenstellung, damals, in der sechsten Klasse, Deutsch. Und was habe ich darüber geschwitzt. Fast grenzenlose Freiheit kann bedrückend sein, und die Qual der Wahl wird schnell zur Wahl der Qual.
Ganz ähnlich geht es uns im täglichen Leben, in den vielen Entscheidungen, die wir - Freiheit sei Dank! - immer wieder fällen müssen. Vorbilder, idealisierte Spiegelbilder unserer Wünsche, können uns da weiter helfen. Doch wo sind die geeigneten Vorbilder? … » » mehr

Natürlich brauchen wir das!
Keine Frage! Wozu fragst Du denn!?

So oder ähnlich mag es mir ob dieser Frage entgegen schallen. Nur: was verstehen Sie darunter? Was ist für Sie Toleranz? Oder ist Toleranz im Ende Gleichgültigkeit? Sind wir vielleicht eine zu tolerante Gesellschaft, die dadurch unbedacht wie ein Kind vom Intoleranten überrollt werden und untergehen wird?

Für mich ist Toleranz eine der Grundfundamente von Demokratie. … » » mehr

Mit der Werbekampagne soll der deutsche Michel motiviert werden, in Zeiten von Desillusionierung und globalisierten Wettbewerb zu den Errungenschaften und den Fähigkeiten unseres Landes zu stehen. In der Initiative machen so namhafte Leute wie Günter Jauch, Anne Will, Johannes B. Kerner, Marcel Reich Ranicki und viele andere mit. Wer Hintergründe sucht findet in Wikipedia einen sehr informativen Artikel. Jetzt stellt sich mir die Frage nach der Motivation der in der Öffentlichkeit stehenden. Sicherlich hat das ganze keinen nationalen Hintergrund. Der Spruch “Du bist Deutschland” wurde bereits 1935 bei den Nazis verwendet. … » » mehr

Bekämpfung der Armut, gleiches Recht auf Reichtum, gleiches Recht für alle … so oder ähnlich schalt es durch unsere Herzen und durchströmt Politiker- und Entwicklungshelferreden.

Was passiert aber, wenn z.B. China so reich wäre wie die USA oder Westeuropa? Wenn also 1,3 Mrd. Menschen unseren Lebensstil leben?
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erlauben Sie mir an dieser Stelle Ihnen meine Hochachtung auszudrücken und Ihnen zu Ihrem Weitblick und Ihrer Tatkraft zu gratulieren. Durch Ihre Leistung wird aus diesem verschlafenen Bürokratiemoloch früher deutscher Staatsräson endlich ein Unternehmen mit Zukunft!

Zur Zukunft gehört sicherlich Stromlinigkeit, organisatorische Straffung und eine Globalisierungsstrategie, welche Sie durch geeignete Maßnahmen in Rekordzeit hervorragend geschaffen haben.
Das “Deutsch” aus der Deutschen Bundesbahn zu streichen, den “Bund” zu entfernen … » » mehr

Ein Brief eines Stellenbewerbers an den suchenden Werber:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich danke Ihnen für die Ausschreibung oben genannter Stelle.

Nach sorgfältiger Prüfung Ihres Angebots muss ich Ihnen leider mitteilen, dass ich die angebotene Stelle nicht antreten werde, da die Höhe Ihres angebotenen Honorars (”keines”) weder meinem aktuellen Marktwert (jung, flexibel, teamfähig, EDV-erfahren, u.v.a.m.) noch meinen Gehaltsvorstellungen entspricht. Entgegen meiner üblichen Präferenz bevorzugte ich in Bezug auf Ihr Angebot leistungsgebundene Entlohnung an Stelle Ihres offerierten Stundenlohnes.

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Ja, es ist schön, wenn ein ausländischer Staatsgast freundlich, gar jubilierend vom besuchten Volk und dessen Vertretern empfangen wird.
Ja, es ist schön, wenn diese freundliche Stimmung durch freundliche, neue Wirtschaftsverträge für beide Seiten positiv untermauert wird.
Ja: Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao hat Berlin von seiner freundlichsten, goldenes Buch ehrenden, Seite kennen gelernt.

Himmlische Ruhe herrscht an der Politfront zu China - weit entfernt von den einst so “unschönen Bildern” am Platz des himmlischen Friedens.
Lasst uns Stolz sein auf uns, denn … » » mehr

Angesichts zunehmender Ungleichheit, Arbeits- und Perspektivlosigkeit, Armut, Globalisierungsängsten und agressiver Dissenzbewältigung, ist die Frage nach dem gerechten Gesellschaftsvertrag, der politischen Gerechtigkeit, aktueller denn je.
Dazu die Grundfrage von John Rawls zur politischen Gerechtigkeit (wichtigstes Werk “Eine Theorie der Gerechtigkeit”, 1971):

Welche Prinzipien kennzeichnen die Grundstruktur einer Gesellschaft, in der die gemeinsam erwirtschafteten Güter gerecht verteilt werden? … » » mehr

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