Gestern war der 23. Oktober 2007. Ein Datum, was man sich merken muss. Der Europäische Gerichtshof sprach sich gegen die Gültigkeit des VW-Gesetzes von 1960 aus. Damit war bisher gesichert, dass ein Anteileigner an Volkswagen (VW), der mehr als 20 % am Firmenkapital verfügt lediglich 20 % der Stimmrechte im Aufsichtsrat hat. Damit hatte sich das Land Niedersachsen, das 20,75 % Eigentumsanteile an VW besitzt, einen hohen Mitspracheanteil unabhängig von der Entwicklung der Eigentumsverhältnisse im Volkswagenkonzern gesichert.
Doch die EU-Richter haben die Beschränkung des Wettbewerbs im Zusammenhang mit einer Kapitalbildung von VW-Anteilen moniert und damit große Teile des Gesetzes zur Überarbeitung angemahnt. … » » mehr

Seit knapp 1 1/2 Jahren haben wir einen Paradigmenwechsel erfahren. Weg von der solidarisch finanzierten Leistung der Arbeitslosenversicherung hin zu einer steuerfinanzierten Absicherung von Arbeitslosigkeit. Damit keine Missverständnisse aufkommen, ich meine die Absicherung der Lebensverhältnisse nach Arbeitslosigkeit von über einem Jahr nach Auslaufen des Arbeitslosengeldes I.
Hartz IV heißt der große Wurf, den der “Kanzler der Bosse” zusammen mit dem, in die negativen Schlagzeilen gekommenen, VM-Manager Peter Hartz, inzwischen von VW entlassen, entwickelt hat. Demnach bekommen Arbeitnehmer … » » mehr

erlauben Sie mir an dieser Stelle Ihnen meine Hochachtung auszudrücken und Ihnen zu Ihrem Weitblick und Ihrer Tatkraft zu gratulieren. Durch Ihre Leistung wird aus diesem verschlafenen Bürokratiemoloch früher deutscher Staatsräson endlich ein Unternehmen mit Zukunft!

Zur Zukunft gehört sicherlich Stromlinigkeit, organisatorische Straffung und eine Globalisierungsstrategie, welche Sie durch geeignete Maßnahmen in Rekordzeit hervorragend geschaffen haben.
Das “Deutsch” aus der Deutschen Bundesbahn zu streichen, den “Bund” zu entfernen … » » mehr

Ein Brief eines Stellenbewerbers an den suchenden Werber:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich danke Ihnen für die Ausschreibung oben genannter Stelle.

Nach sorgfältiger Prüfung Ihres Angebots muss ich Ihnen leider mitteilen, dass ich die angebotene Stelle nicht antreten werde, da die Höhe Ihres angebotenen Honorars (”keines”) weder meinem aktuellen Marktwert (jung, flexibel, teamfähig, EDV-erfahren, u.v.a.m.) noch meinen Gehaltsvorstellungen entspricht. Entgegen meiner üblichen Präferenz bevorzugte ich in Bezug auf Ihr Angebot leistungsgebundene Entlohnung an Stelle Ihres offerierten Stundenlohnes.

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Vor einigen Tagen haben sich die Bilder von “stürmenden afrikanischen Horden” auf die EU-Außenbastion Melilla in Marokko in unsere behütete Aufmerksamkeit gedrängt. An der mexikanisch-amerikanischen Grenze sind zwischen 1994 und 2002 über 2000 illegale Migranten gestorben. Die Wohlstandszäune zwischen den reichen Staaten und den ärmeren in Europa, USA und z.B. auch in Israel, kosten mehr Menschen das Leben … » » mehr

Folgt man den allgegenwärtigen Anpreisungen und Huldigungen der Marktschreier, so wird alles leichter und angenehmer. Angefangen bei der Hausarbeit über die Informationssuche bis hin zu den kleinen Helferlein bei der Arbeit. Es stimmt; überall wird uns manuelle Arbeit und sogar das Nachdenken über die uns umgebende Technik abgenommen. Also: laßt uns froh gemut und leicht sein. Schließlich zeigen uns die TV-Spiele mit den um 100 Jahre rück versetzten Kandidaten, wie leicht unser Leben geworden ist!
Aber, wo ist sie? Wo bleibt die Leichtigkeit des Seins? … » » mehr

Gleicher Lohn, gleiche Arbeit! So schallte es schon vor über 130 Jahren durch die Lande (z.B. in der Schweiz), und meinte damals das Gleiche wie heute meistens auch: Diskriminiert den Wert der Arbeit der Frauen nicht durch Unterbezahlung!
Inzwischen wurde dieser Grundsatz vor dem Gesetz (EU), jedoch - wie allgemein bekannt - nicht in der Praxis verwirklicht.

Weniger bekannt dürfte sein, dass die UNO diesen Anspruch zu einem Menschenrecht erklärt hat (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 23). … » » mehr