Gestern war der 23. Oktober 2007. Ein Datum, was man sich merken muss. Der Europäische Gerichtshof sprach sich gegen die Gültigkeit des VW-Gesetzes von 1960 aus. Damit war bisher gesichert, dass ein Anteileigner an Volkswagen (VW), der mehr als 20 % am Firmenkapital verfügt lediglich 20 % der Stimmrechte im Aufsichtsrat hat. Damit hatte sich das Land Niedersachsen, das 20,75 % Eigentumsanteile an VW besitzt, einen hohen Mitspracheanteil unabhängig von der Entwicklung der Eigentumsverhältnisse im Volkswagenkonzern gesichert.
Doch die EU-Richter haben die Beschränkung des Wettbewerbs im Zusammenhang mit einer Kapitalbildung von VW-Anteilen moniert und damit große Teile des Gesetzes zur Überarbeitung angemahnt. … » » mehr